Der Kampf gegen den Krebs

      Es ist ein wilder und vielfach aussichtsloser "Kampf gegen den Krebs", den die Schulmedizin mit aggressiven Methoden wie Bestrahlung und Chemotherapie veranstaltet. Der Kampf lässt sich recht gut mit dem gegenwärtigen Kampf der USA im Irak vergleichen.
           
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Der Kampf gegen den Krebs
18 Krebs-Thesen



 

 

Die Schulmediziner, die Pharmafirmen und die Spitäler bringen es fertig, einer Krankheit, der Krebskrankheit, nicht den Schrecken zu nehmen, sondern sie zunehmend so auszugestalten, dass Krebs besonders schrecklich geworden ist im Laufe der letzten 100 Jahre. Der menschliche Körper wird bei der heutigen offiziellen Krebstherapie zu einem Schlachtfeld gemacht, auf dem mit Stahl, Strahl und Chemie gekämpft wird. Es fehlt der orthodoxen Krebstherapie jedes Feingefühl, jedes Verständnis für die Situation, in der sich ein von Krebs geplagter Organismus befindet. Die orthodoxe Therapie ist brutal, unspezifisch und grossen Schaden im Organismus anrichtend. Es ist eine Art Krieg gegen den Krebs, den die offizielle Medizin veranstaltet. Und wie im Krieg gibt es halt leider Kollateralschäden (= Nebenwirkungen). Der Krieg wird gegen die Terroristen (= Tumore) geführt, in der naiven Annahme, dass die Elimination der Terroristen (des Tumors) das Ende der Krebskrankheit (des Terrors) bedeute.

Der Kampf oder Krieg der offiziellen Medizin gegen den Krebs lässt sich durchaus vergleichen mit dem seit dem 11.Spetember 2001 stattfindenden Krieg der USA gegen den internationalen Terrorismus. Es sind folgende Punkte, die in beiden Kriegsszenarien, dem Kampf gegen den Tumor und dem Kampf gegen den Terror sehr ähnlich sind:

           

 

A) Es wird ein Symptom bekämpft statt die Ursachen:
    
Terrorismus ist lediglich ein Symptom einer tief liegenden und weit verbreiteten Unzufriedenheit und Abscheu gegen die westlichen und insbesondere gegen die amerikanischen materiellen Wertvorstellungen und der machtvollen, auf kurzfristige ökonomische Ziele ausgerichtete Einmischungspolitik. Der Terrorismus, die terroristischen Akte, die Sprengstoffanschläge sind aber nur die Spitze eines Eisbergs. Millionen Menschen sind zähneknirschende Gegner der amerikanischen Macht- und Vermarktungspolitik. Diese Millionen sind aber keine Terroristen. Sie werden auch nicht zu Terroristen ausser einem ganz kleinen Teil. Wenn aber nur jeder zehntausendste einer Million Menschen zum Terroristen wird, haben wir bereits hundert echte Terroristen. Diese hundert sind also nun das Symptom. Das was man sieht und bemerkt, das was die Massenmedien ständig beschreiben und der Ausdruck dafür, was schliesslich weh tut. Beim Krebs ist es ganz analog: Der ganze Körper wird gequält, falsch behandelt, falsch ernährt. Alle Zellen leiden darunter. Aber nur einige wenige Zellen werden wirklich aktiv und reissen aus der Norm aus. Das sind dann die zukünftigen Tumorzellen. Diese Tumorzellen sind imstande, lokal viel Schaden anzurichten im Tumorgewebe und im angrenzenden Gewebe. Diese Tumorzellen (= Terroristen) reissen dann Teile oder den ganzen Organismus ins Elend.

           

 

B) Es wird mit minimalen Kenntnissen und falschen Vorstellungen über den Gegner und seine Motivationen  gekämpft. 

Was den Terrorismus betrifft, werden Terroristen einfach
als Verbrecher eingestuft und als solche haben sie nicht einmal den Status von Kriegs-Gegnern. Terroristen müssen daher eliminiert werden, das heisst handlungsunfähig gemacht, getötet werden und dann ist das Problem scheinbar gelöst. Es wird dabei nicht berücksichtigt, dass bereits neue Terroristen durch die Elimination von aktiven Terroristen stark motiviert werden und die in die Fussstapfen bereits ausgeschalteter Terroristen treten. 

Bei der Krebskrankheit ist es ganz analog. Der Tumor ist
schlecht und bösartig und muss vernichtet werden, weil er Schaden im Organismus anrichtet. Es herrscht der naive Glaube, dass wenn der Tumor plus Metastasen entfernt sind, dass dann alles in Ordnung ist. Das stimmt aber nicht. Der Organismus ist nach wie vor krank, und zwar krebskrank. Die Funktion, die der Tumor oder die Tumore hatten, werden nun einfach von andern Zellen übernommen, die auch wieder Tumore bilden können. Das Problem, die Krebskrankheit bleibt somit weiter bestehen.

      

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C) Der Kampf gegen Krebs bzw. gegen Terroristen wird ohne grosse Rücksicht auf Kollateralschäden geführt.

Wenn sich die Krieger zurückziehen, bleibt ein fast nicht mehr lebensfähiges, desorganisiertes Schlachtfeld zurück. Wenn sich die USA dereinst aus dem Irak zurückziehen sollten, ist das Land selbst fast nicht mehr lebensfähig. Die Menge der körperlichen und seelischen Kriegsinvaliden wird zu einem riesigen Handikap. Und die Menge der seelischen Invaliden, der desillusionierten Leute wird gross sein. Wohlgemerkt alles Leute, die nie Terroristen waren und ganz einfach relativ harmlose Zivilisten gewesen sind.

Beim Krebs ist es analog: Der Tumor wird spezifisch herausoperiert, was ja in vielen Fällen wirklich nicht schlecht ist. Nur ist der ganze Organismus nach wie vor krebsgefährdet. Wenn nicht andere Massnahmen eingeleitet werden, dann entsteht mit Sicherheit wieder ein oder mehrere neue Tumoren an der gleichen oder an einer anderen Stelle. Hier können wir die amerikanische Operation Falludscha als Vergleich heranziehen. Falludscha würde in der Krebsszene etwa einer Bestrahlung entsprechen. Eine Bestrahlung ist zwar lokal, aber es geht doch viel harmloses Gewebe defekt (Kollateralschäden). Das wären dann in Falludscha die Frauen und Kinder und Greise und die grosse Masse der Zivilisten bzw. Nichtterroristen. Aber der Terrorismus bzw. die Tumorbildung läuft nun einfach an einem anderen Ort (Stadt) bzw. Organ ab.

    

 

D) Es wird bei der Krebsbekämpfung wie auch beim Kampf gegen Terroristen viel Geld verdient:

Die eklatante Ähnlichkeit beider Kriegsszenarien ist kein Zufall.  Es herrschen die gleichen aggressiven Töne und die gleiche Profiteinschätzung als Motive in der Terrorbekämpfungsszene und in der Krebsbekämpfungsszene. Die gleiche Arroganz und Überheblichkeit und vor allem die gleiche Uneinsichtigkeit behaupten sich. Die Rüstungsindustrie und alle damit zusammenhängenden Betriebe sind genauso an einem Kriegseinsatz gegen Terroristen interessiert, wie die medizinischen Gerätehersteller und Pharmafabriken, die mit Strahlung, Chemie und Operation gegen den Krebs vorgehen. In einem Fall nennt sich das Schlachtfeld "Irak". Und im andern Fall nennt sich das Schlachtfeld "krebskranker Organismus eines Menschen".

      

 

E) Einschätzung beider Schlachtfelder durch das Publikum:  Als Präsident Bush mit seinen Leuten beschloss, den Irak anzugreifen, war die Mehrheit der Bürger der meisten Staaten dagegen und sie hielten diesen Krieg, den Start dieses Krieges für eine grosse Dummheit. In Spanien, in Italien, in England war die Mehrheit des einfachen Stimmbürgers gegen den Irakkrieg. Nur die Spitzenpolitiker dieser Länder setzten auf diktatorische Art über ihre Bürger hinweg, setzten ihren Willen durch, und beschlossen, Bush zu unterstützen. Die meisten Menschen hielten also diesen wahnsinnigen Krieg einiger "Wahnsinniger" für nutzlos, destruktiv und mehr Unheil für die ganze Weltgemeinschaft bringend, als eine friedliche, politische Lösung der Irak-Probleme. 

Wie sieht es nun in der Krebsszene aus. Hier ist der politische Widerstand des Bürgers gegen das Krebs-Establishment, gegen die Profiteure klein. Obwohl jeder vierte Bürger selbst einmal in seinem Leben in einer Krebsklinik landen wird, regt sich kaum Widerstand. Wie soll er oder sie denn wissen, was diese scheinbar "hochkarätigen" Wissenschaftler aushecken. Wie soll der einfache Bürger sich mit einer klaren Meinung vertreten, wenn er doch medizinischer Laie ist und keine Lobby hinter sich hat. 

Was nützen uns gewöhnlichen Bürgern schlussendlich noch so schöne Arztpraxen, Spitäler,
Computertomographen und weitere "high-end" Technik, wenn das einer Krankheit zugrunde liegende Therapie-Modell, der Therapie-Ansatz nicht stimmt. Die Apparatemedizin ist zwar beeindruckend, aber doch nur für Laien und profitierende Fachleute. Was nützt es, wenn ein Tumor erst als 1 cm grosses Gebilde sichtbar gemacht werden kann und wenn die anschliessenden Behandlungen gegen die Tumore eine wilde chemische und physikalische Schlacht ist. Eine Schlacht die enorme Kollateralschäden verursacht und die ohne jedes Verständnis des Gegners, seiner Motive und seines Umfelds stattfindet.  

      

 

<AIKF> Dezember 2005

   

     

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