Über das <AIKF> (3)



      Forschungskonzepte und Forschungs - Leitlinien des  Autonomen Institutes für Kreative Forschung
     

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Teil (2): Selbsthilfe, Selbstverantwortung       
Teil (3): Konservative und kreative Forschung

Im  <AIKF>  wird eine Art von Forschung betrieben, die sich von der "offiziellen" Forschung in einigen Aspekten stark unterscheidet. <AIKF> ist das Kürzel für "Autonomes Institut für Kreative Forschung". Was heisst  das genau.? Wir probieren dies mal durch eine Gegenüberstellung zu beantworten. Dem

          Autonomen Institut für Kreative Forschung

stellen wir das

          Staatliche oder private Institut f. konservative Forschung

gegenüber. Unter staatlichen Instituten verstehen wir Institute der Universitäten, der Hochschulen. Private Institute sind industrielle oder konsumorientierte Forschungsstätten oder mit der Industrie zusammenarbeitende Dienstleistungszentren  für Forschungsvorhaben. Darüber besteht sicher Klarheit. Aber was bedeutet "Konservative Forschung"? Kann Forschung als Tätigkeit und als Produkt überhaupt konservativ sein? Eine Forschung, die ja neues, bis heute unbekanntes an den Tag fördern soll. 

Forschung kann sehr wohl konservativ sein. Im <AIKF> verstehen wir unter konservativer Forschung konservierende Forschung, also bewahrende Forschung. Das heisst eine Art von Forschung, die nichts wesentliches am gesellschaftlichen "status quo"  verändert. Das heisst im Klartext: Vor allem dürfen durch die konservativen Forschungsresultate und Forschungseinsichten keine lukrativen Vertriebskanäle, keine industriellen Marktpositionen und keine individuellen Machtpositionen angegriffen, ausgehebelt  oder verändert werden.  Forschungsgebiete, die in diesem Sinne eine Gefahr für den "status quo" darstellen, werden tunlichst umgangen. Forschungsresultate, die eine solche Wirkung hätten, werden schubladisiert. 
        

 

Beispiel Krebsforschung: Die staatliche und private Krebsforschung ist schon recht. Es wird ja anscheinend etwas getan punkto Krebs. Aber diese Krebsforschung soll sich gefälligst unterstehen, etwa Lösungen aufzuzeigen, die das Krebsübel wirklich an der Wurzel packen könnten. Das führte nämlich zur katastrophalen Folge, dass ganze Industriezweige und Spitalabteilungen geschlossen werden müssten. Aus diesem Grund können wir sicher sein, dass das Krebsproblem auch in fünfzig oder zweihundert  Jahren noch nicht gelöst ist. Das Krebsproblem ist demzufolge nicht ein technisches oder medizinisches Problem, sondern in erster Linie ein politisches Problem, ein Problem der gesellschaftlichen Strukturen. In unseren konservativen Strukturen gibt es effektiv keinen wirklichen Anreiz, das Krebsproblem endgültig zu lösen. 
   
 

Forschung sollte eigentlich der Allgemeinheit dienen. Das tut die konservative Forschung aber nur sehr beschränkt. Man könnte die konservative Forschung auch als "Alibiforschung" oder als vor allem "sich selbst dienende Forschung" bezeichnen. Im Grunde wäre es Aufgabe des Staates, auf politischem Wege die Forschung auf wirklich nützliche, dem Einzelnen, dem Volk wirklich dienende Ziele umzuleiten und nicht irgendwelchen Interessenverbänden in die Hand zu arbeiten. Das gelingt aber in den westlichen Industriegesellschaften nur selten, weil die staatlichen (vom Volk gewählten !!) Vertreter viel zu stark auf die Bedürfnisse der Industrie ausgerichtet sind und zum Teil zu reinen Befehlsempfängern der Industrie, der Banken, des Gewerbes verkommen sind. 

Mit all diesen Nachteilen und "Sachzwängen" ist das <AIKF> nicht behaftet. Das <AIKF> betreibt also keine konservative "Nischenforschung", sondern echte, offene Bedarfsforschung, die dem einzelnen Bürger direkt nützen soll, und nicht irgendwelchen anonymen Interessenverbänden. Die Folge davon ist, dass eine ethisch saubere und wahrheitsbewusste Forschung im <AIKF> betrieben werden kann, die nicht Rücksicht auf irgendwelche Interessenkollisionen nehmen muss. Die Menschheit wäre, um in den nächsten hundert oder mehr Jahren auf lebenswerte Art zu überleben, dringend auf solche mehr neutrale, vom "Interessen - Schmutz" gereinigte Forschungsresultate und damit Entscheidungs - Informationen angewiesen. Wenn das <AIKF> einen minimen Beitrag dazu liefern kann, erfüllt das <AIKF> seine eigentliche Aufgabe. 
     

 

<AIKF> Dezember 2004

   

     

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Anschrift des <AIKF> :

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Dr.C.P.Ehrensperger
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