Reaktive
Unterzuckerung ist keine Krankheit, sondern eine Störung der Blutzucker-
Regulierung, verursacht durch chronischen übermässigen Kohlenhydrat- Konsum. Reaktive Unterzuckerung bringt ganz
verschiedene Symptome hervor, wie zum Beispiel periodisches Kopfweh oder Müdigkeit. Reaktive Unterzuckerung ist die Vorstufe
und/oder Begleit- Erscheinung von Übergewicht und verschiedenen chronischen
Krankheiten, wie Diabetes, Krebs, Formen von Epilepsie und anderen
Krankheiten.
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A) Was ist reaktive
Unterzuckerung?
Die Reaktive Unterzuckerung ist eine Folge des übermässigen
Kohlenhydrat- Konsums, welcher in den westlichen Industrie- Ländern leider
ganz allgemein üblich ist und als normal betrachtet wird. Reaktive Unterzuckerung
heisst, dass einige Parameter bei der Blutzucker- Regulierung nicht mehr
stimmen. Die Blutzucker- Regulierung funktioniert also nicht mehr normal,
sondern abnormal oder medizinisch ausgedrückt: "pathologisch". Diese Störung in der Regulierung des
Blutzuckers wird hervorgerufen durch den jahrelangen, regelmässigen und
übermässigen Kohlenhydrat- Konsum. Reaktive
Unterzuckerung ist keine Krankheit, aber es ist die Vorstufe von einer
Reihe von Kohlenhydrat- Krankheiten, wie Diabetes, wie Krebs, wie
Kreislaufprobleme und andere.
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B) Was sind die Symptome
von reaktiver Unterzuckerung ?
Von
Reaktiver Unterzuckerung sind sehr viele Menschen betroffen ohne dass sie
es wissen. Reaktive Unterzuckerung kann eine ganze Reihe
verschiedener chronischer Symptome hervorrufen, als zu Beispiel:
-- Dauernde
unerklärliche Müdigkeit
-- Ängstlichkeit
-- Depressionen
-- Konzentrationsmangel
-- Kopfweh (Migräneanfälle)
-- Epileptische Anfälle
-- Unkonzentriertheit
-- Neuralgien
-- Panik Anfälle
-- Schweissausbrüche
-- Phobien
-- Allergien Nicht
immer sind aber obige Symptome auf eine reaktive Unterzuckerung
zurückzuführen. treten aber solche Symptome auf, sollte eine reaktive
Unterzuckerung in Betracht gezogen werden und eine entsprechende
Abklärung (siehe nachfolgendes) vorgenommen werden.
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C) Wie stellt man
reaktive Unterzuckerung fest ?
Reaktive
Unterzuckerung kann nicht mit einer einmaligen Messung des
Blutzuckerspiegels festgestellt werden. Denn bei einer reaktiven
Unterzuckerung gibt eine einmalige Messung des Nüchtern- Blutzucker-
Spiegels ganz normale Blutzucker- Werte. Reaktive Unterzuckerung
kann nur durch einen sechs- stündigen Glukosetoleranztest (GTT) eindeutig
festgestellt werden. Bei einer reaktiven Unterzuckerung wird 50 oder 75
oder 100 Gramm reine, in Wasser gelöste Glukose in einem Zug getrunken und die
Blutzuckerwerte einmal vor und dann nach der Einnahme der Glukose in
halbstündlichem Abstand gemessen. Charakteristisch ist nun, dass bei
einer reaktiven Unterzuckerung der Blutzucker- Spiegel erst nach ca. drei Stunden
nach der Glukoseeinnahme unter den anfänglichen Nüchtern-
Blutzucker- Spiegel zu fallen beginnt. Der Zuckerspiegel kann sich dann
massiv unter den Nüchternzucker absenken und dies während mehreren
Stunden. Die aufgetretene mehrstündige Unterzuckerung war also eine
Reaktion auf die spontane Glukoseeinnahme.
Menschen, die nicht an
reaktiver Unterzuckerung leiden, deren Blutzucker- Regulierung also nicht
gestört ist, reagieren bei einem Glukosetoleranztest (GTT) anders. Deren
Blutzuckerspiegel hat sich nach drei Stunden jeweils wieder auf den
Nüchternwert eingependelt. (siehe folgende Diagramme)


Diagramme aus: Martin L.
Budd: LOW BLOOD SUGAR;
Thorsons, London 1997.
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D) Ist die reaktive
Unterzuckerung als Störung anerkannt?
In der Schweiz, in Deutschland und in Österreich wird der sechsstündige
Glukosetoleranztest von der offiziellen Medizin (nach Meinung des
<AIKF>) nicht ausgeführt und die reaktive Unterzuckerung ist
als Störung ebenfalls nicht bekannt. Im angelsächsischen Raum hingegen
gibt es Spezialisten, die die Untersuchung auf reaktive Unterzuckerung
kennen und an Patienten vornehmen. Ein Fachmann dafür ist der Naturarzt
und Ernährungstherapeut Martin Budd, der einige Bücher über seine
Erfahrungen mit reaktiver Hypoglykämie (= reaktive Unterzuckerung) und
auch über Diabetes in englischer Sprache veröffentlicht hat.
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E) Literatur:
-- Martin
L. Budd: LOW BLOOD
SUGAR, Coping with low blood sugar;
forth edition, Thorsons Health, London 1997.
Martin and Maggie Budd: LOW
BLOOD SUGAR, Over 100 recipes for overcomimg hypoglycaemia;
Thorsons, London 1995.
Vom gleichen Autor und
Verlag: -- DIETS
TO HELP DIABETES
-- DIETS TO HELP
MIGRAINE
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<AIKF>
Dezember 2004 |
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